Leuchtturm e.V. Reichenbach

     

Mitarbeiter, Helfer und Betreute kommen zu Wort

Hallo ich bin der Patrick!

Ich möchte euch nun erzählen, wie ich die Hilfe vom Leuchtturm für ein normales Leben in Anspruch nahm.

Leider wurde ich nach dem Abschluss meiner Lehrausbildung arbeitslos,

und damit fingen die Probleme an.

Als ich mich in der Agentur für Arbeit arbeitslos meldete, und die vielen Formulare für das Arbeitslosengeld I bekam, ist mir alles über den Kopf gewachsen.

Dann kam noch der Rausschmiss bei meinen Eltern aus dem Elternhaus dazu.

Nun war ich richtig am Boden zerstört und wusste nicht mehr wie ich aus dieser Lage heraus rauskommen sollte.

Zum Glück haben mir immer wieder über zwei lange Jahre, Freunde und Bekannte eine Schlafmöglichkeit geboten.

Aber ab und zu musste ich auch mal unter freiem Himmel bei Wind und Wetter nächtigen.

Weil mir das Ganze zu viel wurde versuchte ich meine Probleme mit

Alkohol zu lösen, dabei rutschte ich noch in ein größeres Loch.

Als ich im Januar 2011 Mitte des Monats kein Geld mehr hatte, und

mich der Hunger plagte kamen ein paar Freunde auf die Idee

in den Leuchtturm zu gehen.

Dort wurde ich ohne wenn und aber erst mal verpflegt.

Anschließend habe ich mich mit den zwei guten Seelen Annemarie

Schramm und Dorothea Petzold zusammen gesetzt.

Da hatten wir ein aufklärendes Gespräch geführt und haben versucht,

meine Probleme in Angriff zu nehmen.

Seitdem wurde mir mein Selbstwertgefühl zurückgegeben, eine

Wohnung versorgt und das Ziel eine Arbeitsstelle bzw. einen neuen Ausbildungsplatz zu bekommen, haben wir nicht aus den Augen verloren.

Ich fühle mich so gut wie schon lange nicht mehr, und dafür bin ich sehr dankbar.

Eines möchte ich noch loswerden, ich bin froh, dass es den

Leuchtturm e.V. gibt, und ich hoffe sehr das es ihn noch sehr lange

geben wird, um wie mir, Menschen in Not helfen zu können.

Weiter so.

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